14 TAGE DELHI, JAIPUR, AGRA, KHAJURAHO bis VARANASI

DETAILLIERTER REISEBERICHT

28. Februar bis 13. März 2016

Aus einer spontanen Idee heraus ließ ich alte Kontakte aus meiner Rundreise im Jahr 2014, 20 Tage Rajasthan, wieder aufleben, bzw. suchte über das Internet Mitreisende für eine erneute Tour durch Indien. Innerhalb von einem Monat konnte ich so 6 Reiselustige gewinnen.
In einer 14 Tagen dauernden Tour werden wir folgende Ziele ansteuern:

Stadt / Ort Sehenswert
Delhi Zentraler Start und Endpunkt mit vielen Sehenswürdigkeiten.
Jaipur Hauptstadt Rajasthans, "Pink City", mit dem malerischen Palast der Winde, dem Fort Amber u.v.a..
Ranthambore National Park Safari in unberührter Natur mit Tiger und anderen Tieren in freier Wildbahn.
Agra Der Taj Mahal, Red Fort und Fatehpur Sigri dürfen in keiner Rundfahrt durch Indien fehlen
Gwalior (Stoppover) Ein kurzer Zwischenstopp in der alten Festungsstadt.
Orchha Die prachtvolle mittelalterliche Stadt und liegt am Ufer des Flusses Betwa.
Khajuraho Die berühmten Tempel mit Abbildungen aus dem Kamasutra.
Varanasi Die heilige Stadt am Ganges. Bootsfahrt bei Sonnenaufgang.

Mit der Organisation und Durchführung wurde wieder (wie vor 2 Jahren) Anita Tours India beauftragt.
Wir werden in einem Tempo Traveller reisen; jeder mit eigenem Fensterplatz und genügend Stauraum für Gepäck.
Für die Übernachtungen wurden uns landesübliche, einfache Touristenhotels empfohlen. Aufgrund guter Erfahrung in Delhi und Jaipur wurden hier die gleichen Hotels ausgesucht wie bei der letzen Rundfahrt; in Agra wollen wir in einem vor wenigen Jahren fertig gestellten Hotelneubau übernachten.

Die Erfahrung lehrt, dass in der Preisklasse um die 2.500 Rupee pro Nacht für das Doppelzimmer die Unterschiede minimal sind.
Ohnehin sollte man keine hohen Ansprüche an Hotelservice und Zimmerausstattung in Indien nie stellen.

Eine Bewertung der Hotels, aus unserer Sicht, werde ich wieder zeitnah hier veröffentlichen:
www.asleben.de/hotels.html.

Die Visa werden über
http://www.igcsvisa.de/ beantragt.

Meine Reise beginnt bereits am 20. Januar 2016 mit einem Flug nach
Vietnam.
Ab 18. Februar geht es dann nach Kolkata. Hier werde ich bis 26.2. mein Patenkind und das H.E.L.G.O. Projekt besuchen

Die gesamte Fotogalerie zu der Reise finden Sie unter:
flickr: India 2016 ; es gibt Alben für jeden während der Reise besuchten Ort.



DELHI

Ankunft 28. Februar 2016 im Hotel Livasa Inn, Channa Market, Karol Bagh, New Delhi. Das Hotel liegt wenige Minuten von der Metro Station Karol Bagh entfernt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind bereits meine Mitreisende, Kerstin und Mandy, angekommen. Im Laufe des Vormittags werden auch Anita und Iris von Rakesh, dem Fahrer von Anita Tours India, am Flughafen abgeholt und zu uns in das Hotel gebracht.
Gegen 12.00 h starten wir zu einer ersten Besichtigung vom Delhi. Unsere ersten Stationen sind:

Delhi:
Vor den Regierungsgebäuden
mit auf dem Bild: Albert, Annett und Mandy

Leider ist das Parken auf dem Raisina Hill verboten. Übersichtskarte  "Übersichtskarte Raisina Hill / Rajiv Chowk"
Während wir uns die Gebäude hier ansehen muss Rakesh, unser Fahrer, mit dem Auto Runden drehen. Auf dem sanft abfallenden Hang des Raisina Hill ist wohl das größte und prächtigste Bauwerke der Rashtrapati Bhavan, die offizielle Residenz des indischen Präsidenten. Am Rande des Raisina Hill befindet sich das Parlamentsgebäude, bekannt als Sansad Bhavan.
Vom Hügel führt die schnurgerade Prachtstrasse Raj Path (rund 2 km) hinunter bis hin zum India Gate, gesäumt von Parks. Hier findet alljährlich am Republic Day (26.01.) eine farbenprächtige Militärparade statt, die vom Staatspräsidenten abgenommen wird.
Filmdoku: http://republicday.nic.in/

Der nächste Stop ist Gandhi Smriti.

Delhi: Gandhi Smriti
Gandhi Smriti - Garten, Wohnhaus und sehr informatives Museum

Gandhi Smriti - hier wohnte Mahatma Gandhi und wurde am 30. Januar 1948 von einem Hindu erschossen.
Das als Birla Haus oder Birla Bhavan bekannte Gebäude war ursprünglich das Wohnhaus des indischen Industriellen Birla.
Seit 1995 dient es als Eternal Gandhi Multimedia Museum.

Nur wenig entfernt liegt das Mausoleum von Safdarjung.

Delhi: Safdarjung-Mausoleum
Safdarjung-Mausoleum

Das Mausoleum für den in Persien geborenen Mirza Muqim Abul Mansur Khan (1708-1754) ist ein Geheimtipp und Kleinod mogulischer Baukunst. Es liegt in Laufnähe der Lodi Gärten umgeben von hohen mauern in einer sehr gepflegten Gartenanlage.
Safdarjung war Gouverneur der fruchtbare Region Oudh (auch 'Awadh') im Norden Indiens (Hauptorte: Faizabad und Lucknow) und erhielt von Mogul Muhammad Shah (reg. 1719-1748) den Ehrentitel "Safdarjung" sowie weitere Gouverneurstitel.

Unsere Stadtrundfahrt führt uns jetzt zum Qutb Minar

Delhi:Qutb Minar
Qutb Minar

Etwa 15 km vom Stadtzentrum (Connaught Place) entfernt liegt das Qutub Minar ein Sieges- oder Wachturm, der um das Jahr 1193 nach Unterwerfung des letzten Hindukönigreiches durch Moslems errichtet wurde.
Er wird als vollkommenster Turm der Welt, als Weltwunder und auch als Wahrzeichen Delhis bezeichnet und wurde 1993 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Nach so viel Kultur und tollen Eindrücken brauchen wir jetzt etwas Ruhe im Lodi Garten

Delhi: Lodi Garden
Lodi-Gärten

Die Lodi-Gärten laden zum Ausruhen und Verweilen ein und werden von vielen Indern für Spaziergänge und Picknicks genutzt. Auch wir haben hier eine Rast einglegt.
Die etwa 360.000 m² große Parkanlage mit mehreren Mausoleen und anderen Bauten stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Unser letzter Stop für heute ist das India Gate.

Delhi: India Gate
India Gate

Unser letztes Ziel an diesem Tag ist das India Gate. Nicht nur ausländische Touristen sondern auch viele Schulklassen und indische Touristen bevölkern den Platz.
Das 42 Meter hohe, mächtige India Gate, nicht zu verwechseln mit dem Gateway of India in Mumbai, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Neu-Delhi. Es wurde 1921 von Lutyens entworfen, der sich dafür augenscheinlich vom Arc de Trimphe in Paris inspirieren ließ. Inschriften am Tor erinnern an die gefallenen indischen Soldaten, die im 1. Weltkrieg (für Großbritannien), im Krieg in Afghanistan und 1971 im Krieg zwischen Indien und Pakistan ihr Leben ließen. Offiziell heißt es "All India War Memorial".

DELHI - 29. Februar 2016

Der 2. Tag unserer Stadtrundfahrt führt uns nach Alt Delhi und zuerst zur Jama Masjid Moschee

Delhi: Jama Masjid
Jama Masjid

Die Jama Masjid Moschee wurde zwischen 1644 und 58 errichtet und ist die größe Mosche in Indien. Sie soll etwa 25.000 Gläubigen Platz bieten. Ihr Äußeres besticht vor allem durch die harmoniche Einfachheit ihrer Form. Sie besteht aus einer eindrucksvollen, für Mogulbauten typischen Kombination von roten Sandstein und weißem Marmor. Breite Treppen führen zu den 3 Eingangsportalen, durch das man den großen Vorhof betritt. Eines der beiden 40 m hohen Minarette kann über eine sehr enge Treppe bestiegen werden.

Alt Delhi: indische Stromversorgung
Alt Delhi: indische Stromversorgung
Alt Delhi: Chawri Bazaar
Alt Delhi: im Chawri Bazaar
Alt Delhi:  mit der Fahrradrikscha
Alt Delhi: mit der Fahrradrikscha
Gurudwara Bangla Sahib Tempel
Gurudwara Bangla Sahib Tempel

Der Gurudwara Bangla Sahib Tempel ist das größte Sikhs Heiligtum in Dehli. Der Tempel wurde an der Stelle errichten an dem der achte von zehn Sikhs-Gurus, Guru Har Krishnan, in Delhi seine Lehren verkündigte.

Gurudwara Bangla Sahib Tempel
Gurudwara Bangla Sahib Tempel

Die Küche kann man auf Nachfrage besichtigen. Hier wird von freiwilligen Helfern jeden Tag Essen in riesigen Töpfen wie z. B.: Gemüse, Dal und Chapatis, für etwa 20.000 Besucher gekocht. Ohne Ansehen der Person kann hier jeder eine warme Mahlzeit erhalten.

Humayun Mausoleum
Humayun Mausoleum

Humayun war der zweite Mogulkaiser (1508-1556). Seine Grabstätte - (UNESCO Weltkulturerbe) - wurde richtungweisend für das architektonische Konzept der Grabanlagen der Mogulzeit, denn erstmals wurden hier Mausoleum und Gartenanlage zu einem Komplex verbunden.

Einladung bei Anita und Bangali
Zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages gibt es ein Abendessen in der Wohnung von Anita und Bangali
Einladung bei Anita und Bangali
Einladung bei Anita und Bangali



JAIPUR

Heute, 1. März 2016, beginnt unsere Rundreise durch Rajasthan; erstes Ziel ist Jaipur.

Delhi - Jaipur: 290 km, ca. 7 Stunden Fahrtzeit, einschließlich 30 Minuten Pause und 1,5 Stunden Stopp wegen Autopanne.

Um kurz nach 8.00 h wird unser Gepäck in den für maximal 9 Personen zugelassenen Tempo Traveller verladen. Der Stauraum ist ausreichend für unsere Koffer und Rucksäcke, ebenso gibt es 8 Fensterplätze, also ein sehr bequemes Reisen für uns.
Fahrer und Beifahrer sind für das Auto verantwortlich; zusätzlich begleitet uns Bangali während der Fahrt.
Es dauert gut eine Stunde bis wir die Stadtgrenze von Delhi erreicht haben und wir auf einer 6-spurigen Autobahn freie Fahrt haben.

Gegen 11.00 h legten wir eine kurze Pause ein.

Kuriose Begebenheiten
So eine Autopanne kann ein Glücksfall sein, denn man erlebt manch kurioses:
Hier wird eine Ziege auf einem Motorrad transportiert.

Leider mussten wir kurz darauf erneut stoppen, da der Generator für die Klimaanlage ausfiel. Nach einer notdürftigen Reparatur ging es weiter, sodass wir unser Hotel Rajputan Haveli gegen 15.00 h erreichten.
Nachdem wir uns kurz in unseren Hotelzimmern frisch gemacht haben ging es als erstes zum Hawa Mahal, dem Palast der Winde.

Hawa Mahal
Hawa Mahal - Palast der Winde

Erbaut wurde die fünfstöckige, bienenwabenartig mit 953 Fenstern und Erkern durchsetzter Fassade am Ostrand des Palastkomplexes im Jahre 1799 von Pratap Singh, um seinen Hofdamen, vor fremden Blicken, durch Jalis geschützt, einen Blick auf die unterhalb stattfindenden festlichen Umzüge zu gewähren.
Für Fotografen: Am frühen Vormittag hat man das beste Licht für Fotos; nachmittags fotografiert man gegen die Sonne.
Da es für den kulturellen Teil heute leider zu spät war, Isar Lat, Jantar Mantar und City Palast waren kurz davor zu schließen, war bummeln und shoppen angesagt. Der Rückweg zum Hotel, zu Fuß oder mit dem Tuk Tuk, führte durch das Jorawar Singh Gate.

Jaipur - Jorawar Singh Gate
Jaipur - Jorawar Singh Gate

02. Februar 2016

Jal Mahal
Jal Mahal
Fort Amber
Fort Amber

Kurz nach 8.00 h Aufbruch zum Fort Amber. Auf dem Weg dorthin kurzer Fotostopp am Jal Mahal.
Der Jai Mahal liegt an einem künstlichen See auf dem Weg nach Amber und ist eines der in Rajasthan sehr beliebten Wasserpaläste. Es wurde als Jagdschloss von Madho Singh I. (1760-1778) gebaut. Er verkörpert zwar die festungsartige Bautradition der Rajputen.

Vom 10. Jahrhundert bis zur Verlegung der Residenz nach Jaipur im Jahre 1727 war das Fort Amber Residenz dieses einflußreichen Fürstentums. Die Palastanlage bietet sich als ein aus mehreren Höfen bestehender, treppenförmig ansteigender rechteckiger Komplex, der in mehreren Bauabschnitten zwischen 1600 und 1727 entstand. Auf einem im Zickzack geführten Weg gelangt man durch ein Vortor zum Suraj Pol, dem Eingang zum unteren Hof Jaleb Chowk, Hier war die Palastwache untergebracht.

shopping
Shopping - hier werden Stoffe mit Stempel bedruckt und das in 4 Farben.
Steinmetzarbeiten
Auch bei den Steinmetzen werden heute Maschinen eingesetzt.

03. Februar 2016

Auf unserem Weg nach Ranthambore National Park machen wir am Stadtrand von Jaipur kurz Halt, um uns den Affentempel / Galta anzusehen.
Nahe des Surya Gate liegt der Tempel des Sonnengottes in Galta. Dere Tempel liegt am Ende einer tiefe Schlucht und wird wegen der vielen, dort lebenden Affen, auch Monkey Tempel genannt.

Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel
Monkey Tempel



RANTHAMBORE NATIONAL PARK

Jaipur - Ranthambore: ca. 160 km, ca. 3,5 Stunden Fahrtzeit, einschließlich einer kurzen Pause.

Heute, am 3. März 2016, geht es nach Sawai Madhopur, nahe dem Ranthambore Nationalpark.
Auf dem Weg dorthin besuchen wir vorher noch den Monkey Tempel; diesen Zwischenstopp habe ich in die Fahrtzeit nicht eingerechnet.
Um 10.00 h geht es dann los; der erste Teil der Straße nach Sawai Madhopur ist sehr schlecht. Schlaglöchern zwingen zu einer sehr langsamen und vorsichtigen Fahrweise. Später wird die Landstrasse besser, sodass wir unser Hotel gegen 13.30 h erreichen.
Da wir für heute keine Safari geplant haben bummeln wird durch den Ort - wir hatten eine Ranthambore Mall auf der Herfahrt entdeckt -. Nichts mit Shopping, die Einkaufsmall ist noch im Bau. Dafür entdecken wir ein vegetarisches Restaurant, das sehr vielversprechend aussieht und wir für unser Abendessenvorgemerkt haben.

04. Februar 2016

Um 6.30 h werden wir mit dem Jeep abgeholt und dann geht es im wahrsten Sinn des Wortes über Stock und Stein in den Ranthambore Nationalpart. Der Fahrtwind ist "saukalt" und ich bin froh eine Jacke anzuhaben. Heute Nacht konnte man im Hotelzimmer vor Hitze kaum schalfen und jetzt dieser frische Wind.
Im Nationalpark werden wir heftig durchgeschüttelt, die Wege sind wirklich nur mit Geländefahrzeugen befahrbar. Etwas nervig ist, dass wir immer wieder auf andere Jeeps und große Canter treffen. Trotzdem können wir viele Tiere beobachten, aber leider keinen Tiger.
Dazu fehlte heute das notwendige Jagdglück; trotzdem ist die "Fotobeute" zufriedenstellend.

Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari
Ranthambore Safari

Nach 3 Stunden Safari kehren wir kurz von 10.00 h hungrig zu einem verdienten Frühstück in unser Hotel zurück.

Gegen 11.00 h brechen wir zu einem Besuch des Ranthambore Fort auf. Es liegt rund 15 km von unserem Hotel entfernt. Der Aufstieg über viel Stufen ist etwas beschwerlich und schweistreibend, aber der Ausblick über das Land und die Fortanlage lohnt alle mal.

Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort
Ranthambore Fort - hier werden große Steinplatten geschleppt.
Wir tragen nur einen Fotoapparat und kommen dabei ins Schwitzen.



AGRA

Ranthambore - Agra: ca. 290 km, Besichtigungen Fatehpur Sigri ca. 1,5 Stunden,
Fahrtzeit, einschließlich Stunden Besichtigung und Pausen.

Heute, 5. März 2016, starten wir gegen 8.20 h zu unserem nächsten Ziel Fatehpur Sigri und Agra.
Nach 110 km Landstaße erreichen wir gegen 10.45 h die Autobahn. Ja, jetzt geht es schneller voran. Die 4-spurige Autobahn führt auch hier direkt durch Ortschaften und kleine Städte. Das wiederum heißt an den Speedbraeker abbremsen, Passanten und kreuzende Autos passieren lassen. Ein- und Ausfahrten, sowie Autobahnkreuze wie wir es von unseren Autobahnen kennen gibt es hier nicht. Sogar ein Zeprastreifen kreuzt hier die Autobahn.
Gegen 13.30 h, also nach 5 Stunden, erreichen wir Fatehpur Sigri. Hier müssen wir vom Parkplatz zur Moschee ein Tuk Tuk nehmen.
Die Gruppe beschließt die alte Königsstadt von Akbar nicht zu besuchen und statt dessen lieber das Rote Fort in Agra anzusehen. Also geht es um 14.45 h weiter nach Agra und wir erreichen das Rote Fort gegen 16.00 h

Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri - Steinmetzarbeiten
Fatehpur Sikri
Fatehpur Sikri - Steinmetzarbeiten

06. Februar 2016 - Taj Mahal

Der Taj Mahal soll bei Sonnenaufgang eine ganz besondere Ausstrahlung haben. Um kurz vor 7.00 h morgens stehen wir erwartungsvoll am Eingang, passieren die Sicherheitschecks, um dann den Höhepunkt unserer Reise zu genießen: der Taj Mahal.

Taj Mahal
Von hier sendet Mandy besonders herzliche Grüße an ihre Mama!
Taj Mahal
Taj Mahal am frühen Morgen



ORCHHA

Agra - Orchha: ca. 250 km, ca. 6 Stunden Fahrtzeit.

Gegen 12.00 h mittags verlassen wir Agra; unser nächstes Ziel ist Orchha, eine kleine Stadt in Madhya Pradesh. Einige Teilstrecken sind sehr gut ausgebaut und oft sogar 4 spurig. Andererseits gibt es lange Strecken, an denen zur Zeit gebaut wird und die extrem schlecht und mit zahllosen großen Schlaglöchern überseht sind, die zu besonders langsamer Fahrweise zwingen.
Gegen 18.00 h haben wir endlich unser Tagesziel erreicht und freuen uns im Hotel ausruhen zu können.

Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
Orchha
indische Hochzeit - die Braut



KHAJURAHO

Orchha - Khajuraho: ca. 170 km, ca. 4,5 Stunden Fahrtzeit

8. März 2016.

Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho
Khajuraho



VARANASI

Khajuraho to Varanasi: ca. 400 km, ca. 9 bis 10 Stunden Fahrtzeit, einschließlich Pausen, etwa 1 Stunde.

9. März 2016 . Morgens um 8.00 h brechen wir in Khajuraho auf. Heute liegen rund 400 km vor uns und nach den Informationen, die uns voliegen, sollen die Straßen auf dieser Fahrt schlecht bis sehr schlecht sein.
Sie sind sehr schlecht! Einige Teilstücke zwingen uns zu Schritttempo, dann gibt es sehr kurvenreiche Abschnitte, Baustellen, unfertige Abschitte, die irgendwie "vergessen" wurden fertig zu stellen und enge Ortsdurchfahrten mit viel Verkehr. Es ist schon bewundernswert mit welcher Ruhe unser Fahrer uns über die mit Schlaglöcher übersäte Straße manöverierte und keinerlei Anzeichen von Stress zeigt. Eine indische Autobahn gab es nur auf einem kurzen Stück zwischen Allahabad und Varanasi.
Der Straßenverkehr innerhalb von Varanasi ist besonders unübersichtlich. Unser Hotel ist im neueren Teil der Stadt; zum Ganga Ghat sind es rund 5 km in denen man sehr schnell jegliche Orintierung verliert.

Als wir gegen 18.00 h unser Hotel in Varanasi erreicht haben, sind wir alle froh, freuen uns auf ein gemeinsames Abendessen und gehen danach früh ins Bett, da Morgen um 5.00 h eine Bootsfahrt auf dem Ganges auf dem Programm steht.

10. März 2016

Bei unserer Ankunft in Varanasi stellte sich ein Mann als "unser Guide" vor. Davon hatte mir Bangali nichts gesagt und leider versäumte ich mir dies von ihm rückbestätigen zu lassen.
Also saßen wir um 5.00 h früh mit "unserem Guide" in unserem Bus und fuhren zu den Gaths am Ganges. Eine Bootsfahrt mit einem Motorboot sollte 5.000 Rupee kosten, eine mit einem Ruderboot 3.000 Rupee. Da war mir klar, wir sind einem Betrüger aufgesessen.
Den Guide jetzt loszuwerden wird schwer, nein ist nicht mehr möglich.
Am Fluß versuche ich mit einigen Bootsführern über einen Preis zu verhandeln, aber das wird von den Leuten die zu "unserem Guide" gehören torpediert; in Hindi sprechen sie den Bootsführern worauf diese die Verhandlungen abbrechen. - Dumm gelaufen, ich hätte vorher mit Bangali telefonieren sollen.
Wir einigen uns mit "unserem Guide" auf 1.500 Rupee für eine 2 Stunden Bootsfahrt mit einem Ruderboot.
Ohne Guide hätten wir es wohl billiger haben können. Ich kann nur jedem raten: Guides, die im Hotel ihre Dienste anbieten, sofort eine Absage erteilen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass "unser Guide" über die Reservierung von Bangali für unsere Hotelzimmer sich als "Beauftragter" ausgegeben hat. Derartige "Aufträge" erteilt Anita Tours India nie, und schon gar nicht ungefragt.

In Varanasi haben es Betrüger und Schlepper besonders leicht, da Touristen durch Kulturschock und Unsicherheit vor der fremden Umgebung "leichte Beute" sind.

Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang
Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang
Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang
Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang
Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang
Varanasi
Varanasi - Bootsfahrt auf dem Ganges bei Sonnenaufgang

Nach der Bootstour werden wir noch zu einem Tempel "geschleppt"; er scheint nicht besonders sensationell zu sein, denn meine Begleiterinnen sind schon nach kurzer Besichtigung zurück.
Zurück im Hotel gibt es erst mal Frühstück - um 13.30 h treffen wir uns dann erneut für eine Fahrt nach Sarnath. Dieser Ort liegt am Standrand von Varanasi. Nachdem Siddhartha Gautama in Bodhgaya seine Erleuchtung erlangte sprach er hier erstmals öffentlich über die sogenannten Vier Edlen Wahrheiten (diese enthalten den achtfachen Pfad zum Nirwana) und begründete damit den Buddhismus.

Sarnath
Sarnath
Sarnath
Sarnath
Sarnath
Sarnath

11. März 2016



DELHI und HEIMREISE

Varanasi - Delhi: Flug: IndiGo 6E-175

Am 12. März 2016 steht für uns pünktlich ein anderer Tempo Traveller zur Verfügung, der uns vom Hotel zum Flughafen von Varanasi bringen soll. Es ist nicht weit, aber trotzdem brauchen wir für die rund 20 km 45 Minuten.
Einchecken und die Sicherheitskontrollen sind schnell passiert; um 10.50 h hebt unser Airbus planmäßig ab. In Delhi müssen wir aufgrund starken Luftverkehrs ein paar Warteschleifen drehen, sodass wir um 13.00 h mit etwa einer halben Stunde Verspätung ankommen.

Hier heißt es Abschied nehmen von Mandy und Kerstin, die ein paar Tage Badeurlaub in Goa drangehängt haben.
Wir restlichen 4 werden von einem Fahrer erwartet, der uns in unser Hotel bringt.
Kurz nach dem Einchecken brechen Ute, Iris und Anita zu einer letzten Shopping und Sightseeing-Tour auf. Es geht zum Dilli Haat, einem Kunstgewerbemarkt mit Geschäften aus allen indischen Bundesstaaten und danach noch zum Connaught Place, dem Mittelpunkt Delhis mit vielen Geschäften und Restaurants.

Ich habe mich nachmittags noch von meinen Freunden Anita und Bangali verabschiedet.
Abends treffen wir uns noch kurz in der Bar des Hotels zu einem Abschiedstrunk. Mein Flieger geht am nächsten Tag um 10.30 während Ute, Iris und Anita mit Air India um 13.30 h nach Frankfurt am Main starten; das Taxi für Sie hat Bangali für 10.30 h bestellt.
Um 8.00 h bringt mich ein Taxi an den nahegelegenen Flughafen. Emirates startet mit einer kleinen Verspätung und kommt super pünktlich gegen 13.00 h Ortszeit in Dubai an. Auch hier muss ich erneut eine Sicherheitskontrolle über mich ergehen lassen. Der kurze Zwischenstopp von nur 90 Minuten ist heute für mich kein Problem; der Anschlussflieger nach Frankfurt, ein Airbus A380, wartet am gleichen Terminal B.
Kurz vor 19.00 sind wir in Frankfurt am Main. Ja, der Nachteil eines A380 ist, dass sehr viele Passagiere befördert werden und ich recht lange warten muss, bis ich endlich mein Gepäck an einem der beiden Gepäck Karussells in Empfang nehmen kann.



RÜCKBLICK

Auch dieses mal kann ich nur sagen, es war wieder eine Reise mit vielen schönen Erlebnissen. Es gab kleine Pannen, mit denen man in Indien immer leben muss, die aber immer schnell behoben wurden.
Die Reisegruppe hat gut zusammen gepasst; auch von der Seite war alles bestens.

Bekanntlich ist man ja nachher immer klüger! Würde ich etwas ändern wollen?
Ein klares nein!
Die Reiseetappen waren gut gewählt, besonders 2 Übernachtungen in Orchha wurden sehr gelobt, da dieser Ort viel zu bieten hat und bei einer Übernachtung vielleicht etwas zu kurz kommt.
Gwalior haben wir aus unserer Reiseplanung gestichen, da könnte man eine Übernachtung zusätzlich einplanen.
Auch die 3 Übernachtungen in Varanasi haben einen Besuch in Sarnath ermöglicht und ausreichende Zeit gegeben, um diese außergewöhnliche Stadt kennen zu lernen.

Alles in allem werden wir noch lange von den Erinnerungen an diese Reise zehren.
Die Möglichkeit einer Wiederholung mit 7 oder 8 Mitreisenden besteht. Anita Tours India hat sich wieder als zuverlässiger Partner und Organisator bewiesen.
Haben Sie Interesse an einer privaten Rundreise? Schreiben Sie mir!



Hier haben Sie die Möglichkeit direkt mit mir Kontakt aufzunehmen. Feedbacks sind willkommen.

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Oder per E-Mail: Schneider.Albert[at]gmx.de

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Aktualisiert am: 7.7.2014